ZMS eLearning components - SCORM-kompatibles Open Source Content Management
Autor: Dr. Frank Hoffmann, HOFFMANN+LIEBENBERG GmbH
, 29.01.2003
»Die Diskussion um eLearning wird allzu oft über technologische Merkmale von Software-Systemen geführt. Dabei sind organisatorische und inhaltlich-didaktische Hürden zu nehmen, die primär unabhängig von System-Lösungen zu sehen sind.«
Lerninhalte: ZMS ist eine lizenz-kostenfreie Open-Source CMS-Lösung, dessen Konzept optimiert ist für den Einsatz in Kliniken, in der Forschung, Institutionen und internationalen Unternehmen. Die Entwicklung des Systems ist eine Initiative von medvalue, dem Kompetenz-Netzwerk für integrierte eHealth-Lösungen.
Das dem System zugrunde liegende Effizienz-orientierte Publikationsmodell ist ein Ergebnis aus einer Vielzahl von Consulting-Projekten, die in den letzten Jahren auch mit marktüblichen Content-Management-Produkten durchgeführt worden sind. Die technologische Grundlage von ZMS eLearning components bildet der Application-Server ZOPE, der durch die um eine Vielzahl besonderer Funktionen für den Aufbau strukturierter Inhalte und einer SCORM-kompatiblen Objekt-Logik erweitert wurde. Das Einsatzgebiet des Frameworks betrifft die Erstellung von Lerninhalten, interaktiven Lernerfolgskontrollen, die Kursstrukturierung und Kurs-Durchführung.
Effizientes Publizieren: ZMS gibt ein homogenes, fachgerechtes Konzept für die Erschließung von Internet-Dokumenten vor. Die Modularität der ZMS-Komponenten und die erprobten Herstellungs-Abläufe machen ZMS zu einem unvergleichlich schnellen Werkzeug; sogar im sogenannten Low-Budget-Bereich lassen sehr gute wirtschaftliche Ergebnisse erzielen. Die leichte Modellierbarkeit, der hohe Strukturiertheitsgrad der Inhalte und die XML-Schnittstelle erlauben jederzeit der Übergang auf andere System oder die Integration externer Inhalte.
LCMS/LMS- Modellierung: Mit der Einführung der ZMS eLearning components lässt sich ZMS zu einem Learning Content Management System konfigurieren und erlaubt die Erstellung SCORM-kompatibler Content-Strukturen und Interaktions-Elemente (Quiz, Polls, Forum etc.). Die flexible und einfache Modellierbarkeit von Content-Objekten oder interaktiven Elementen ermöglicht eine bedarfsgerechte Modellierung von LCMS/LMS-Funktionen; stehen die entsprechenden ZMS-Objekte einmal bereit, so lassen sich sich per XML-Schnittstelle sehr leicht von einem Mandanten auf den anderen übertragen. Auf diese Weise lassen sich branchen-typische Basis-Komponenten (Dokumentstrukturen, Personalprofile, Quiztypen) zu integrierten Lernumgebungen aggregieren.
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Einfache Konfiguration interaktiver Elemente als sog. "ZMS special objects"
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Ablage von Trackingdaten in einem Lernobjekt-spezifischen, SCORM-kompatiblen XML-Strom
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ZMS eLearning Components in der Übersicht:
- Bedienung und Präsentation über den Web-Browser
- Einfache Modellierung von interaktiven Elementen
- SCORM/DC-konforme Meta-Attribute für fachgerechte Content-Erschließung
- Tracking von User-Interaktionen
- XML-Schnittstelle für Import/Export (Inhalte und funktionale Komponenten)
- Produktionsvorteil durch Einsatz von vorgefertigten Content- bzw. Applikations-Modulen
- Strenge Trennung von Inhalt und Gestaltung; universell verwendbares, modulares Templatemodell und leistungsfähiges Design-Konzept; Workflow und Rollenkonzept für die Content-Produktion; redaktionelle Arbeitshilfen für effiziente Prozesse (Notizen, e-mail-Alerting, Arbeitslisten)
- Multilinguales Publishing-Modell
- Mandantenfähigkeit: viele Websites auf einem einzigen Rechner
- Breite Erweiterbarkeit durch Einsatz des Application-Server ZOPE (Scriptsprachen DTML, Python; umfangreiche Datenbankschnittstellen etc.); durchgehende Objektorientierung und Vererbung
- Setup einer produktiven Basiskonfiguration innerhalb weniger Minuten
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